Allgemein
Sehr verehrter Herr Oberbürgermeister Starke,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Glüsenkamp,
geschätzte Kolleginnen und Kollegen aus dem Bamberger Stadtrat,
meine sehr verehrten Damen und Herren!
Mit großer Hingabe und Freude habe ich in den letzten sechs Jahren das Amt des dritten, ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Bamberg mit Leben erfüllen dürfen.
Ich habe dieses wunderbare Amt zu keinem Zeitpunkt parteipolitisch gesehen, denn ich habe mich immer als Botschafter zwischen Stadtrat, Verwaltung und Bürgerschaft verstanden.
Das Amt des dritten Bürgermeisters umfasst nicht nur Aufgaben der Repräsentation und der Wahrnehmung offizieller Anlässe.
Deswegen ist es mir über die Jahre gelungen, Wertschätzung für Menschen zum Ausdruck zu bringen, das Ehrenamt zu würdigen, soziales Engagement zu stärken und Kulturschaffende zu unterstützen.
Mir war es immer wichtig, das Amt nicht nur formal zu interpretieren, sondern durch Bürgernähe und menschliches Einfühlungsvermögen dafür zu sorgen, dass der Zusammenhalt in unserer Stadt gestärkt wird.
Oberbürgermeister Andreas Starke hat sich in einem offenen Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder gewandt, um gemeinsam mit den Trägern eine Neuregelung auf den Weg zu bringen, „die eine spürbare finanzielle Entlastung der Eltern bewirkt“, so Starke. Jetzt werden Kinder in Bayern nicht mehr in Schulen, Kindergärten oder Kindertageseinrichtungen betreut. Ausgenommen sind Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, beispielsweise Ärztinnen und Ärzte, Pflegende oder Verkäuferinnen und Verkäufer. Die Konsequenz daraus: Viele Eltern müssen darauf verzichten, arbeiten zu gehen. Das bedeutet finanzielle Verluste und oftmals materielle Notlagen. Vor allem Alleinerziehende sind stark betroffen. Viele der betroffenen Eltern fordern daher „eine Erstattung der Elternbeiträge bei den Kinderbetreuungseinrichtungen,“ so Starke.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen zur Auftaktveranstaltung der Volksbau Bamberg in das neue Bürgerlabor in der Hauptwachstraße 3. Oberbürgermeister Andreas Starke kündigte in seiner Begrüßung „aktuelle Informationen für ein interessantes Projekt“ an, das auf dem Lagarde-Campus Wohnen für Alle ermöglicht und ökologische Standards sowie soziale Aspekte des Bauens gleichermaßen berücksichtigt, so der OB in seinem Statement.
„Unser Ziel ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum mit einem hohen ökologischen und sozialen Anspruch“, erläutert Projektleiter Michael Wiefelspütz das Vorhaben der Volksbau Bamberg auf dem Lagarde-Campus. Insgesamt 396 Wohneinheiten werden bis 2022 realisiert, die architektonische und städtebauliche Qualität seien dabei zentrales Element, so Wiefelspütz weiter.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz ruft Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus seinem Wahlkreis Bamberg und Forchheim dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den diesjährigen „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2020“ zu beteiligen.
„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, sich 75 Jahre nach Ende des Zwei-ten Weltkriegs kreativ mit dem Thema „Erinnern – Versöhnen – Unsere Zukunft friedvoll ge-stalten“ zu beschäftigen“, erläutert Andreas Schwarz. „Gerade in der heutigen Zeit ist es be-sonders wichtig, dass wir an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges erinnern. Und auch da-ran, wie wichtig es ist, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, oh-ne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“
Auf der jüngsten Kreisdelegierten-Konferenz wurde der Vorstand der Bamberger SPD neu gewählt. Der bisherige SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland wurde mit einer überwältigenden Mehrheit im Amt bestätigt und feiert damit sein 10-jähriges Jubiläum als Vorsitzender der Bamberger SPD.
Ebenfalls bestätigt in ihren Ämtern wurden als Stellvertreterinnen Stadträtin Ingeborg Eichhorn und Miriam Müller, sowie Claas Meyer und Ernst Trebin als Stellvertreter. Vervollständigt wurde das enge Vorstandsgremium durch die Wiederwahl von Gerald Fenn als Kassier und Simon Frohriep als Schriftführer. Neu gewählt wurden zudem auch alle Beisitzerinnen und Beisitzer: Cornelia Daig-Kastura, Marie-Madeleine Eklund, Karin Gottschall, Eva Jutzler, Valentina Weymann, Dr. Marco Depietri, Moritz Faude, Heinz Kuntke, Johannes Miekisch, Peter Süß und Olaf Seifert.
Der alte und neue Vorsitzende erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen des Kreisverbandes im Jahr 2019 und schwor die Anwesenden auf die Kommunalwahl im März 2020 ein. „Für uns geht es bei der Kommunalwahl um zwei zentrale Ziele: Wir wollen zum einen weiterhin den Oberbürgermeister stellen und zum anderen wollen wir eine starke Stadtratsfraktion bleiben. Dafür lohnt es sich in den nächsten Monaten leidenschaftlich zu kämpfen“, so Felix Holland. Um diese Ziele zu erreichen, rief er die Parteimitglieder des Kreisverbandes zu Zuversicht und Geschlossenheit auf.