Bildung
Über 500 Unterschriften sammelten die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld und Christa Steiger gemeinsam mit der JUSO-Hochschulgruppe in der Bamberger Fußgängerzone für eine Abschaffung der Studiengebühren in Bayern. Zuvor stellten die beiden Abgeordneten gemeinsam mit dem Sprecher der JUSO-Hochschulgruppe, Sebastian Olschok, die Ziele der Massenpetition vor, die die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag gestartet hat und die noch bis zum 1. Februar 2012 läuft.
SPD-Landtagsfraktion erhöht den Druck auf die Staatsregierung: Die sozialen Barrieren beim Hochschulzugang müssen endlich auch in Bayern fallen. Weg mit den Sozialen Barrieren beim Hochschulzugang in Bayern! Der Freistaat ist neben Niedersachsen mittlerweile das einzige Bundesland, das an Studiengebühren festhält.
Nirgendwo in Europa sind die Bildungschancen junger Menschen derartig vom Geldbeutel der Eltern abhängig wie in Bayern. Im 10. Lebensjahr werden die Bahnen für die Schullaufbahn in Bayern entscheidend gestellt und führen in vielen Familien zu einem Entscheidungsdruck, der enorme Belastungen für Kinder und Eltern bedeutet. Auch die Lehrkräfte der 3. und 4. Grundschulklassen erleben diesen negativen Druck in ihrer täglichen pädagogischen Arbeit.
Wer hat die beste neue Idee, die kreativste Lösung für Untervermietung in der Stadt?
Das Problem ist bekannt: In diesem Jahr ist die Zahl von Studienanfängern wegen zwei starker Abi-Jahrgänge und durch die gleichzeitige Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes extrem hoch. Deshalb bittet der Ortsverein Mitte der Bamberger SPD verstärkt um Angebote von Untervermietungen.
Der doppelte Abiturjahrgang stellt die Region vor große Herausforderungen: 1020 Studierende haben sich bis gestern in der Studentenkanzlei der Universität für das Sommersemester angemeldet – das sind bereits jetzt knapp 800 mehr als vor ei-nem Jahr. Die Universität hat sich gemeinsam mit Stadt und Landkreis Bamberg dennoch das Ziel gesetzt, möglichst jedem neuen Studierenden eine Unterkunft zu vermitteln. Bei einem Pressegespräch appellierten Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Dr. Günther Denzler an die Bürgerinnen und Bürger.