Deutschlands Basketballherz puckerte am vergangenen Wochenende vernehmlich: Anlässlich 50 Jahre Bundesliga-Basketball in Bamberg – in der Saison 1969/70 glückte dem 1. FC 01 Bamberg der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse – ließen am Samstag ehemalige Spieler in der Brose Arena den Ball zirkulieren. Am Sonntag folgte der offizielle Akt im Rokokosaal des Alten Rathauses: Die „Legenden“ trugen sich auf Einladung des Oberbürgermeisters Andreas Starke ins Goldene Sportbuch der Stadt Bamberg ein.
Ein bewegender Moment für den OB: „Jeder von Ihnen hat die Geschichte des Bundesliga-Basketballs in Bamberg mitgeprägt“, ließ er die Basketball-Größen, die mit 1. FC, TTL, TSK, GHP und Brose Baskets erfolgreich waren, wissen. Generationen sind von den Spielern begeistert worden und der OB fügte hinzu: „Ich kenne jeden von Ihnen, als Fan vergisst man niemand.“
Initiative der Stadt hatte Erfolg: Studentenwerk übernimmt ehemalige Gemeinschaftsunterkunft und schafft neuen Raum für studentisches Wohnen
Das Studentenwerk Würzburg übernimmt die ehemalige Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in dem ehemaligen Bahngebäude zwischen dem Bahnhof und der Zollner-Unterführung, welches die Stadt Bamberg vor einigen Jahren erworben hatte. Die zentral gelegenen Wohnungen werden derzeit vom Studentenwerk Würzburg renoviert und möbliert, um den Studierenden den vorübergehenden Einzug zum neuen Wintersemester ermöglichen zu können. Oberbürgermeister Andreas Starke freut sich, dass so „eine gute Lösung gefunden wurde, um dringend benötigten Wohnraum für Studierende zu schaffen“. Damit wurde eine Idee verwirklicht, die beim Runden Tisch „Studentisches Wohnen“ entwickelt worden ist, an dem die Stadt, die Universität, das Studentenwerk und die Studierendenvertreter beteiligt waren.
Bamberg - Politik, Industrie und Gesellschaft befinden sich beim Klimaschutz derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Schon im September wird mit Spannung die Vorlage des angekündigten Klimaschutzgesetzes durch die Bundesregierung erwartet.
Aus diesem Grund suchen der Betriebsrat von Bosch, Mario Gutmann, Oberbürgermeister Andreas Starke und der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz den Schulterschluss. In einem gemeinsamen Brief bitten sie die Bundeskanzlerin um Unterstützung und machen auf die Situation von Betrieben wie Bosch, Michelin und Schaeffler aufmerksam.
„Es geht um nicht weniger als die Zukunft unseres Planeten und eine Perspektive für zehntausende Arbeitnehmer in der Region“, so der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz. Klimaschutzpolitik funktioniere nur, solange niemand mit seinem Schicksal alleine gelassen wird.
Stadt will Obere Sandstraße 20 kaufen und sanieren
Die Stadt Bamberg will das Gebäude Obere Sandstraße 20, das wegen akuter Einsturzgefahr kurz vor der Sandkerwa notgesichert werden musste, möglichst bald erwerben, um es dann zu sanieren. Das betonte Oberbürgermeister Andreas Starke: „Als ersten Schritt zum Erhalt dieses Einzeldenkmals, soll nun ein gemeinsames Verkehrswertgutachten, wenn der Verkäufer dazu bereit ist, erstellt werden.“ In „kommunaler Hand“, wie es ein politisches Banner an dem Gebäude falsch behauptet, befindet sich das Gebäude jedoch bisher keineswegs. Lediglich die Notsicherung als Sofortmaßnahme musste die Stadt als Bauaufsichtsbehörde leisten, da „Gefahr für Leib und Leben bestand,“ so Bauordnungsamtsleiter Robert Stenglein.
„Der Öffentliche Personennahverkehr muss in Bamberg das schnellste Verkehrsmittel werden“. SPD Stadtrat, Heinz Kuntke, hat mit der SPD Stadtratsfraktion eine Initiative zur nachhaltigen Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Bamberg starten. Auf der jüngsten Sitzung der SPD Fraktion stellten der verkehrspolitische Sprecher der SPD Stadtratsfraktion, Sebastian Martins Niedermaier, sowie SPD Stadtrat und Stadtwerke Aufsichtsratsmitglied, Heinz Kuntke, einen umfassenden Antrag vor, der den Vorrang des ÖPNV in Bamberg ermöglichen soll. „Unser Ziel ist es, dass immer mehr Menschen die Angebote des ÖPNV nutzen und ihre Fahrzeuge stehen lassen“, so Heinz Kuntke.