10.11.2018 | AntiFa/Migration von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

OB Andreas Starke / Stadt Bamberg: Gemeinsames Erinnern an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren

 
©Foto: Stadtarchiv Bamberg/Sonja Seufferth

Am Synagogenplatz erinnert ein Mahnmal an die ehemalige Synagoge und an die Vernichtung der Bamberger Judengemeinde im Dritten Reich. Ein Zeichen gegen das Vergessen. Ein sehr lebendiges und berührendes Zeichen setzte die Gedenkveranstaltung am Freitag, 9. November, anlässlich der 80. Wiederkehr der Reichspogromnacht hinzu. Neben den Gedenkworten von Oberbürgermeister Andreas Starke und Martin Arieh Rudolph, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg, lösten die Beiträge von Schülerinnen und Schülern unter den rund 300 Zuhörern Betroffenheit aus. 

09.11.2018 | MdB und MdL von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

MdB Andreas Schwarz: Bund fördert Sanierung von St. Michael mit 48 Mio. Euro

 
MdB Andreas Schwarz und Bambergs OB Andreas Starke (rechts) vor der eingerüsteten Kirche St. Michael

Das ehemalige Kloster St. Michael ist eines der wichtigsten Denkmäler im Welterbe Bamberg. Am Donnerstag hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, dass die Sanierung von Kloster und Kirche insgesamt mit 24. Mio. Euro gefördert werden, bei einem Gesamtbauvolumen von 48 Mio. Euro. Dies teilt der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz mit.

„Ab morgen können die Vorbereitungen dafür getroffen werden, das Kloster und die Kirche komplett zu sanieren. Heute haben wir im Haushaltsausschuss beschlossen, dass dafür 24 Millionen Euro aus dem Bundestag zur Verfügung gestellt werden. Die anderen 24 Millionen Euro stellen das Land und die Stadt bereit. Es ist wunderbar, dass es gelungen ist, meine Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss für die Investition in die Klosteranlage St. Michael zu gewinnen“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete.

09.11.2018 | AntiFa/Migration von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

OB Andreas Starke / Stadt Bamberg: Gedenken an Pogromnacht vor 80 Jahren

 
Die fünfte Synagoge Bambergs am Wilhelmsplatz wurde in der Reichspogromnacht zerstört. Foto: Stadtarchiv Bamberg

2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse verblasst, Zeitzeugen sterben; Stimmen, die die Geschehnisse verharmlosen, sind unüberhörbar. Zeit, ein Zeichen zu setzen. Das tut die Stadt Bamberg, indem sie am Freitag, 9. November, um 16.30 Uhr zur Gedenkstunde mit der Israelitischen Kultusgemeinde auf dem Synagogenplatz einlädt.

In der Nacht des 9. November 1938: Alle Eingänge der Bamberger Synagoge am Wilhelmsplatz werden mit der Parole „Juden raus!“ beschmiert. Nach 24 Uhr dringen Männer gewaltsam in die Synagoge ein und legen an mehreren Stellen Feuer. Der eintreffenden Feuerwehr wird befohlen, nicht zu löschen und nur die Nachbarsgebäude zu schützen. Willy Lessing, Vorstand der jüdischen Gemeinde, will die Thora und andere Kultgegenstände in Sicherheit bringen und wird schwer misshandelt. Er stirbt an den Folgen seiner Verletzungen im folgenden Januar. Die Ruine wird im März 1939 gesprengt und die Abrisskosten in Höhe von 30.000 Mark zynischerweise der jüdischen Gemeinde in Rechnung gestellt. 

Zum Gedenken an dieses entsetzliche Geschehen werden Oberbürgermeister Andreas Starke und Arieh Rudolph, Vorsitzender der israelitischen Kultusgemeinde Bamberg, vor dem Mahnmal am Synagogenplatz Kränze niederlegen und Gedenkworte sprechen.

08.11.2018 | Kommunalpolitik von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke erneut zum Bezirkstagsvizepräsidenten gewählt

 

In der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Bezirkstags von Oberfranken am 08.11.2018 wurde der Bamberger Oberbürgermeister Andres Starke (SPD) zum neuen Bezirkstagsvizepräsidenten gewählt: Von den 20 abgegebenen gültigen Stimmen erhielt Starke alle Stimmen aus dem oberfränkischen Gremium. Zum Nachfolger des ausgeschiedenen und bisherigen Bezirkstagspräsidenten Dr. Günther Denzler (CSU) wurde der Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) gewählt. Auch er erhielt alle 20 gültigen Stimmen.

28.10.2018 | Ratsfraktion von SPD Kreisverband Bamberg-Stadt

SPD-Stadtratsfraktion Bamberg beantragt die Überprüfung der Kommunalrichtlinien

 

Die SPD-Stadtfraktion beantragt die Überprüfung der am 1. Oktober 2018 veröffentlichten neuen Richtlinien zur Förderung von Klimaschutz im kommunalen Umfeld durch die Verwaltung.

„Ab dem 1. Januar 2019 können Kommunen in Deutschland von neuen Förderungsgegenständen profitieren. Das Bundesumweltministerium hat dazu am 1. Oktober 2018 eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht“, so SPD-Stadtrat Felix Holland. „Die sogenannten Kommunalrichtlinien fördern unter anderem die effiziente Straßenbeleuchtung sowie die Hallenbeleuchtung. Ebenso würde der Neubau von Radwegen sowie der Ausbau an diebstahl- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern gefördert werden, welcher dringend notwendig ist“, so Holland. Wichtig sei auch die Förderung der Anstellung von Beauftragten für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes.

Kommunen, welche ihr Energieverbrauch besser steuern und reduzieren wollen, können ab dem 1. Januar 2019 von der Förderung profitieren. Diese bezieht sich auf die Beratung zur Einführung von Energiemanagement-Systemen. Kommunen, die zum ersten Mal Klimaschutzmaßnahmen umsetzen wollen, können eine Förderung für eine konzentrierte Fokusberatung erhalten. Jedoch können neben den Kommunen auch zahlreiche weitere Institutionen in den Genuss der Förderung kommen.

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