Am 2. Juli 2024 fand die Sitzung des SPD-Ortsvereins Bamberg-Ost in der Gaststätte des MTV statt. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden wichtige Themen für die Region besprochen.
Ein besonderes Highlight der Sitzung war die Begrüßung eines neuen Mitglieds, das sich mit viel Enthusiasmus vorstellte und bereits erste Impulse für die Arbeit des Ortsvereins einbrachte.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Vorstellung des „KIGA-Demokratieprojekts“ durch Eva Jutzler, die auch den Co-Vorsitz im Kreisverband der SPD Bamberg Stadt innehat. Sie berichtete von einem erfolgreichen Projekt, das sie in ihrer Kindertagesstätte initiiert hat. Mit der Handpuppe „Mampfred“ und einer eigens zusammengestellten Bücherkiste konnten die Kinder auf kreative Weise Demokratie erleben. Höhepunkt war eine Ausstellung, bei der die Kinder ihre Werke präsentierten. Auch der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz besuchte die Einrichtung und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Kinder. Die Bedeutung frühkindlicher Demokratiebildung wurde in der Diskussion von allen Anwesenden unterstrichen.
Anna Hoppe, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Bildung des SPD-Kreisverbandes, gab Einblicke in aktuelle Projekte zur Förderung von Bildung. Besonders hervorgehoben wurde das Modellprojekt „Schule im Aufbruch“, das in einer Schule in Dechsendorf umgesetzt wird. Hier gestalten die Schüler*innen freitags ihre eigenen Themen im Rahmen eines „Frei-days“. Auch das europäische Förderprogramm „Schulfrühstück“ wurde thematisiert, welches Kindern einen guten Start in den Schultag ermöglichen soll.
Ein zentrales Thema war die Gründung des Schulverbands Bamberg Ost, über das die Stadträte Peter Süß und Heinz Kuntke informierten. Die Pestalozzi-Schule wird künftig als Grundschule genutzt, während die Heidelsteig-Schule zur Mittelschule wird. Dies sorgt für eine Entlastung der Schulen und eine bessere Raumnutzung. Die zentrale Mittagsbetreuung wird in der Pestalozzi-Schule angesiedelt.
Abschließend wurde über die aktuellen Sanierungsmaßnahmen an verschiedenen Schulen informiert. Die Rupprecht Grundschule und die Trimberg-Schule werden im Bestand saniert, und das Dietzenhofer Gymnasium erhält einen Neubau.
Mit einem positiven Ausblick auf kommende Projekte und einem klaren Fokus auf die Bildungspolitik in der Region endeted ie Sitzung.
Am heutigen Nachmittag hat der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag das Denkmalschutz-Sonderprogramm beschlossen. Darin enthalten sind Fördermittel für die Sanierung des über 150 Jahre alten Musikpavillons auf dem Wilde Rose Keller in Bamberg: „250.000 Euro stellt der Bund für die Erhaltung des Kleinods im Wilde Rose Keller zur Verfügung“, verkündet der Haushälter Andreas Schwarz.
Gerade erst im Mai hat der SPD-Bundestagsabgeordnete mit Vertretern der Stadt Bamberg im Rahmen seiner Fördertour unter anderem den Musikpavillon besichtigt und die Dringlichkeit einer Sanierung nach Berlin weitergegeben.
Kaum jemand, der einmal Bamberg besucht hat, kennt den Wilde Rose Keller auf dem Stephansberg nicht. 1500 Plätze unter Kastanienbäumen sind ein beliebtes Einkehrziel für Einheimische und Touristen. Besonders ins Auge sticht hier der zwischen 1873 und 1875 erbaute Musikpavillon.
Einzigartig mit seinen Holzbögen und Ornamenten ist der Musikpavillon nicht nur zum größten Teil noch in seinem Originalzustand erhalten. Er steht auch heute noch für gelebte Kultur, denn regelmäßig finden hier Konzerte und Aufführungen statt.
Gundelsheim – "Enttäuschend" - so die schonungslose Analyse. Ein besseres Ergebnis hatten sich die Parteiaktiven sicher gewünscht, als das was die SPD bei der Europawahl mit 13,9% bundesweit, 9,9% in der Stadt Bamberg, 6,7% in Bamberg-Land, und 8,4% im Landkreis Forchheim erreicht hat. Daran besteht bei den Genossinnen und Genossen, die sich am Freitagabend in der Spezerei Gundelsheim zusammenfanden kein Zweifel. Unter dem Titel „Dialog SPD – Personen & Inhalte“ diskutierte die Parteibasis über Lehren aus der Europawahl und rang um den zukünftigen Kurs der Partei.
(Artikel und Recherche von Richard Schmidt, Kreisvorsitzender in Forchheim)
Wir als Ortsverein der SPD im Bamberger Osten haben am 18. Juni 2024 einen Antrag bei der Stadt Bamberg eingereicht, um die zusätzliche Begrünung und Beschattung des Platzes der Menschenrechte auf dem Lagarde Gelände voranzutreiben. Ziel ist es, durch die Pflanzung von Bäumen den Platz klimafreundlicher und lebenswerter zu gestalten. Diese Maßnahme trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern erhöht auch die Aufenthaltsqualität für die Anwohner*innen im Bamberger Osten.
Klimaschutz und Lebensqualität
Angesichts des Klimawandels ist es entscheidend, dass wir städtische Räume an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen. Die zusätzliche Begrünung des Platzes der Menschenrechte dient als effektive Maßnahme, um städtische Hitzeinseln zu verhindern und die Aufheizung im Sommer zu reduzieren. Bäume spenden Schatten, verbessern die Luftqualität und helfen, Regenwasser zu speichern. Diese Schritte sind entscheidend für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Ein Ort für Begegnung und Erholung
Neben den ökologischen Vorteilen erhöht die Begrünung auch die Aufenthaltsqualität. Der Platz der Menschenrechte kann durch Bäume und grüne Flächen zu einem angenehmen Treffpunkt für alle Generationen werden – ein Ort, an dem sich die Menschen gerne aufhalten, sei es für Erholung, soziale Kontakte oder Veranstaltungen. Damit wird der Platz nicht nur klimatisch aufgewertet, sondern auch zu einem zentralen Begegnungsort im Stadtteil.
Nachhaltigkeit als zentrales Ziel
Wir setzen mit dieser Initiative ein klares Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung im Bamberger Osten. Die Pflanzung von Bäumen auf dem Platz der Menschenrechte ist ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität in unserem Stadtteil zu erhöhen und gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
Wir werden weiterhin entschlossen daran arbeiten, nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungen für unseren Stadtteil zu entwickeln.
„Liebe Demokratie, wir müssen reden – 75 Jahre Grundgesetz und Deutscher Bundestag“ - Das ist der Titel des diesjährigen Jugendmedienworkshops im Deutschen Bundestag, ein Workshop für politik- und medieninteressierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren vom 6. bis 12. Oktober 2024.
Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. 25 politik- und medieninteressierte Jugendliche zu einem einwöchigen Workshop nach Berlin ein. Drei Wochen vorher – am 14. September 2024 – findet ein digitales Vorbereitungstreffen statt.
Unter der Schirmherrschaft von Yvonne Magwas, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, erwartet die Jugendlichen ein spannendes und abwechslungsreiches Workshop-Programm zum medialen und politisch-parlamentarischen Alltag in der Bundeshauptstadt.
„Sie werden sich unter anderem kritisch mit dem aktuellen politisch-parlamentarischen Geschehen auseinandersetzen, Abgeordnete persönlich treffen, an Gesprächen mit Mitgliedern von Fachausschüssen teilnehmen, Fachleuten zum Workshop-Thema begegnen und in einen Dialog treten“, erläutert der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz den Ablauf.