Aus der Gartenstadt wurde die Klage an den Ortsverein herangetragen, dass die Rundwege durch den angrenzenden Teil des Hauptsmoorwaldes in der nasskalten Jahreszeit kaum zu nutzen seien. Obwohl mit festem Schottergrund belegt, habe sich mittlerweile auf weiten Strecken reichlich organisches Material (etwa aus verwelktem Laub) darüber gelegt. Dieses sauge sich bei Regen und Schnee voll Wasser und bilde dadurch Schlamm und Pfützen, wobei aus dem Boden des reichlich Grundwasser tragenden Moorgeländes weitere Wasserläufe hinzukämen. Für Spaziergänger, Jogger oder Eltern mit Kinderwägen sei das Areal zeitweise kaum mehr zu betreten.
Auf Antrag des SPD-Ortsvereins Bamberg-Ost-Gartenstadt-Kramersfeld organisierte Ralf Haupt, Chef des Ordnungsamtes, am Mittwoch, 9. Mai 2018, einen Ortstermin, an dem neben Bürgern der Gartenstadt auch Vertreter des städtischen Forstamtes sowie des Gartenamtes teilnahmen. Kraft der vorherrschenden Trockenheit war das Gelände zwar sauber, aber man konnte sich, auch unter Berücksichtigung vorgelegter Fotos, ein Bild von der Beeinträchtigung machen, zumal die teilweise ausgeprägte Schicht verrotteter biologischer Substanz deutlich zu erkennen war.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der 8. Mai war für sehr viele Deutsche ein Tag der Niederlage - für leider nicht so viele, vor allem Menschen, die im Nazideutschland Widerstand geleistet haben, benachteiligt verfolgt und eingesperrt wurden, ein Tag der Befreiung. Für sechs Millionen Juden kam die Befreiung zu spät, denn sie waren von den Nazis bereits ermordet worden. Wir erinnern heute an alle, die das verbrecherische Naziregime physisch und psychisch vernichtet hat.
Manche, vielleicht nicht wenige Menschen fragen sich, ob nicht 73 Jahre nach der Kapitulation und dem Kriegsende es genug sei mit dem Erinnern. Sind, so fragen sie, Veranstaltungen, die sich mit der Nazizeit befassen, nur noch ein inhaltsleeres Ritual und heute überflüssig?
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert in einem Antrag die Stadt Bamberg auf, zeitnah eine Informationsveranstaltung zu den Planungen und einem möglichen Gewerbegebiet des ehemaligen MUNA-Geländes durchzuführen.
„Aktuell herrscht eine große Verunsicherung über die Planungen für das ehemalige MUNA-Gelände, da viele Behauptungen vorgetragen werden, die bisher in den entsprechenden Gremien nicht an uns kommuniziert wurden. Wir befürchteten, dass durch eventuelle falsche Darstellungen die Menschen verunsichert werden“, so Heinz Kuntke, Stadtrat der SPD. Die SPD Fraktion wendet sich deshalb an die Stadt Bamberg und beantragt so schnell wie möglich eine Informationsveranstaltung über den Sachstand der Planungen für das MUNA-Gelände durchzuführen und die Öffentlichkeit umfassend zu informieren. „Es ist wichtig, dass die Stadtverwaltung die Bevölkerung umgehend und umfassend informiert und für Fragen zur Verfügung steht“, so Kuntke.
In der letzten Sitzung des SPD-Ortsvereins Gaustadt berichtete Stadträtin Ingeborg Eichhorn über aktuelle Gaustadter Themen, besonders über die Sanierung des Umkleidetraktes im Sportzentrum, die inzwischen begonnen wurde.
Das zweite wichtige Anliegen, die Kinderbetreuung, hat ebenfalls volle Fahrt aufgenommen. Die vor einigen Wochen von der SPD-Stadtratsfraktion vor Ort unter reger Beteiligung einer Elterninitiative durchgeführte Fraktionssitzung und die dort gemachten Anregungen zur Schließung der Versorgungslücke der Mittagsbetreuung wurden mittlerweile von Ingeborg Eichhorn und ihrem Stadtratskollegen Heinz Kuntke mit den zuständigen städtischen Stellen besprochen. Diese Besprechungen wurden in der Zwischenzeit von Ingeborg Eichhorn konkretisiert. Als Räumlichkeiten wurde das alte Gaustadter Rathaus in Betracht gezogen und bei einer Besprechung an Ort und Stelle für diesen Zweck offeriert. Dies wird aktuell geprüft und könnte - so Ingeborg Eichhorn - relativ leicht und schnell umgesetzt werden.
Wie immer sind wir als SPD Bamberg bei der diesjährigen Maikundgebung des dgb dabei!
Wir sehen uns am 1. Mai - Tag der Arbeit, Tag der Solidarität!