Die Diskussion um die Vertragsverlängerung der Intendantin des Bamberger E.T.A.-Hoffmann-Theaters vor einigen Wochen rückte auch die Arbeitsbedingungen der Schauspielerinnen und Schauspieler in den Fokus. Die SPD Stadtratsfraktion möchte die Rahmenbedingungen dieser Berufsgruppe verbessern und stellt deshalb in einem Antrag an die Stadtverwaltung mehrere Forderungen auf.
„Die Schauspielerinnen und Schauspieler bereichern unser kulturelles Leben in Bamberg, bereiten dem Publikum Vergnügen und Abwechselung vom Alltag, sind aber selbst häufig mit prekären Arbeitsbedingungen konfrontiert“, so Felix Holland, Stadtrat der SPD. Zusammen mit Heinz Kuntke, dem finanzpolitischen Sprecher der SPD Fraktion, beantragt Felix Holland deshalb, nichtgenutzte Budgetgelder an die Beschäftigten, die laut Arbeitsvertrag unter den Geltungsbereich NV-Bühne fallen, auszuschütten, z.B. in Form einer steuer- und sozialversicherungsfreien Zuwendung.
Gemeinsam mit der Stadtspitze radeln Bürgerinnen und Bürger durch Bamberg und informieren sich über wichtige Projekte, Institutionen und Entwicklungen in Bamberg.
Das verspricht, köstlich zu werden: Unter dem Motto „Kulinarisches Bamberg“ führt die dritte Runde der beliebten Reihe „Bamberg on tour“ mit dem Fahrrad am Sonntag, 24. Juni, zu besonderen Orten lukullischer Freuden in der Welterbestadt.
Die mit rund 6 Kilometern eher kurze Tour ist zu Gast bei der traditionsreichen Kaffeerösterei Minges am Maxplatz und informiert in der Gärtnerei Niedermaier in der Mittelstraße über Bamberger Gemüsesorten. Danach gibt es einen Einblick in die Mussärol, Bamberger Kräutergärtnerei, wo Inhaberin Gertrud Leumer außerdem über den Süßholzanbau in Bamberg berichten wird. Abgerundet wird die kulinarische Tour durch einen Besuch der ältesten Braustätte Bambergs, der Brauerei Klosterbräu an der Oberen Mühlbrücke, und Bäckermeister Alfred Seel verrät den Bamberg on Tour-Teilnehmern
Wissenswertes über die bäckerische Variante der „Bamberger Hörnla“ in seiner Bäckerei Seel in der Lugbank.
Ab 12. Juni können sich 18-jährige EuropäerInnen für eines der 15.000 kostenlosen Interrail-Tickets der EU bewerben. Darauf weist die Europaabgeordnete Kerstin Westphal (SPD) hin. „Das Ticket ist eine Chance, Europa und seine Vielfalt besser kennenzulernen. Mit dem sogenannten ‚Travel-Pass‘ können Züge, Busse und Fähren genutzt werden, in Ausnahmefällen sogar Flugzeuge“, so Westphal.
Die EU vergibt die Tickets ab dem obigen Stichtag über ein Online-Verfahren. Bewerben können sich Interessierte über die Webseite https://europa.eu/youth/Discovereu_de . Die Reisen können dann zwischen 9. Juli und 30. September starten.
Auch vor Ort kann ein Beitrag dazu geleistet werden, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter auseinander geht. Bereits 2014 stellte die Bamberger SPD kritische Fragen zur Entlohnung der Berufsgruppe der Straßenkehrer des Entsorgungs- und Baubetriebs der Stadt Bamberg. Die SPD-Stadträte Heinz Kuntke und Felix Holland möchten nun erneut Auskunft über die aktuelle Situation der Mitarbeiter im Niedriglohnbereich dieser städtischen Tochter.
Die EG 1 ist die niedrigste Eingruppierung innerhalb der Entgelttabelle des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Wer nach dieser Entgeltgruppe bezahlt wird, „muss mit richtig wenig auskommen“, so beschreibt Felix Holland die tariflichen Gegebenheiten. Diese Eingruppierung ist an strenge tarifliche Kriterien (Tätigkeitsmerkmale) gebunden und wird in der Entgeltordnung des Tarifvertrages geregelt.
Am Donnerstag, 17. Mai 2018, lädt Oberbürgermeister Andreas Starke zum Stadtteilgespräch Bamberg Südwest. Treffpunkt für den Rundgang mit anschließendem Werkstattgespräch ist um 16 Uhr an der Bushaltestelle in der König-Konrad-Straße. Von dort aus geht es quer durch Bamberg Südwest. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit sich gegen 17:30 Uhr zum persönlichen Austausch in der Gaststätte des Klemens-Fink-Zentrums zusammen zu finden.
Zum Stadtteilgespräch sind alle eingeladen: die Mitglieder des Bürgervereins, Sportvereine, Feuerwehr sowie alle Bürgerinnen und Bürger. Entlang verschiedener Plätze und Brennpunkte geht es konzentriert und knapp mit dem Oberbürgermeister, städtischen Vertretern und Fachleuten einmal quer durchs Viertel.