Bildung
Oberbürgermeister Andreas Starke hat sich mit einem schriftlichen Appell an die Mitglieder des Senats der Otto-Friedrich Universität in Bamberg gewandt. In seiner nächsten Sitzung am 23. Dezember 2009 berät das Gremium über die Höhe der Studiengebühren. „Ich persönlich vertrete die Auffassung, dass der mögliche finanzielle und rechtliche Spielraum hier in Bamberg genutzt werden sollte, um die Studiengebühren abzusenken,“ bekräftigt der Oberbürgermeister. Die Stadt Bamberg habe ein hohes Interesse daran, dass die Studienbedingungen an der Universität weiterhin zeitgemäß und dennoch sozial ausgewogen sind.
Eine Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport, Hans-Ulrich Pfaffmann, bringt es an den Tag: Die Versprechungen der Staatsregierung, Klassen an Grundschulen verkleinern zu wollen, sind nichts wert. So erklärt nun Kultusminister Spaenle, dass es keine konkreten Pläne zur Reduzierung der Schulklassen gäbe. Dies sei Sache der Haushaltsverhandlungen.
Mit einem Schreiben wandte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld an Prof. Dr. Mark Häberlein, den Vorsitzenden des Senats der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Am kommenden Mittwoch, den 23. Dezember 2009 entscheidet der Senat der Uni Bamberg über die Forderung der Studierenden bezüglich einer Absenkung der Studiengebühren zum Sommersemester 2010 auf 300 Euro.
Zum heutigen von der SPD-Fraktion beantragten Bericht von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch im Hochschulausschuss zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrganges erklärt Isabell Zacharias, hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: "Selbst Minister Heubisch gesteht ein, dass zusätzliche 10.000 Studienplätze gebraucht werden."