SPD Bamberg-Berg

Soziale Politik für Berggebiet, Sand, Wildensorg und Bug

Zum Nachschauen: das TV-Duell zwischen Natascha Kohnen und Markus Söder

Unsere SPD-Spitzenikandidatin Natascha Kohnen punktete beim einzigen öffentlichen Duell gegen den amtierenden Ministerpräsidenten beim Forum der Nürnberger Nachrichten am 18. September 2018. Von Bob Dylan über staatlichen Wohnungsbau bis zum Zusammenhalt der Gesellschaft: Natascha Kohnen und Markus Söder lieferten sich einen Themenritt und spannenden Schlagabtausch.

Viel Spaß beim Nachschauen!

 
Statement von Natascha Kohnen zur Affäre Maaßen

 

Der Skandal um die Beförderung von Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen hat hohe Wellen geschlagen. Unsere Spitzenkandidatin Natascha Kohnen hat klare Worte für die Entscheidung gefunden und sie als falsch verurteilt. Unterstützt wird sie in dieser Haltung von Fraktionschef Markus Rinderspacher und dem gesamten Vorstand.

In einer Vorstandsitzung der Bundes-SPD am Montag soll über den Fall und die Rolle der Bundesvorsitzenden Andrea Nahles diskutiert werden.
 

 

 
SPD Bamberg-Ost: Stellungnahme zur Protestbewegung gegen die geplante Moschee im Haingebiet

Das Thema Zuwanderung bewegt uns permanent. Das Spektrum der Meinungen, auch innerhalb unserer Partei, reicht von unbegrenzter Aufnahmebereitschaft bis hin zu völliger Schließung der Grenzen. Vom Temperament jedes Einzelnen hängt es ab, wo der Regler für die richtige Balance steht. Das ist so in Ordnung, alle Meinungen sind zu tolerieren. Die Belastbarkeit unserer Gesellschaft ist nicht unbegrenzt. 

Die Toleranz hört aber für mich dort auf, wo menschenverachtende Ansichten wuchern, denn die Würde des Menschen ist laut Grundgesetz, aber auch gemäß unseren sittlichen Anschauungen, unantastbar. Ich plädiere dafür, die Flüchtlinge, die den entbehrungsreichen Weg zu uns gefunden haben, zu tolerieren und den unseligen Abschiebungen ein Ende zu bereiten. Auch die Lagerhaltung, wie sie in der Ankereinrichtung gegeben ist, findet nicht meine Zustimmung; sie provoziert nur Unheil. 

Natürlich empfinden manche Menschen den Einfluss fremder Kulturen als bedrohlich. Aber ich meine, jeder Mensch sollte bei uns seine Religion leben dürfen, wenn sie sich nicht gegen unsere Werte richtet. Von Haus aus müssen wir doch den Islam nicht fürchten, er stellt ein moralisches Ordnungssystem dar wie unsere Kirchen auch. 

 
Natascha Kohnen sieht Europa als "Teil unserer bayerischen Identität"
Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin und SPD-Landesvorsitzende Bayern

Acht Monate vor der Europawahl hat Bayerns SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union als einer Wertegemeinschaft abgelegt. Europa sei Teil unserer bayerischen Identität, sagte Kohnen auf der Europa-Konferenz der OberbayernSPD in Penzberg. Dabei kritisierte sie den europafeindlichen Kurs der CSU scharf. Die europäische Wertegemeinschaft sei durch Nationalisten bedroht, so Kohnen. Dagegen müsse man sich gemeinsam wehren: 

„Es ist richtig, Ungarn wegen der Einschränkung der Grundrechte und der Unabhängigkeit der Justiz zur Rechenschaft zu ziehen. Vier von fünf Europa-Abgeordnete der CSU haben leider gegen das Verfahren gestimmt. Die CSU hofiert Viktor Orbán und erhebt gleichzeitig Anspruch auf europäische Spitzenämter. Das geht nicht zusammen. Söder und Seehofer müssen sich endlich klar von Orbán distanzieren.“ 

 
Natascha Kohnen fordert: "Schulklassen auf 25 begrenzen"
Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin und SPD-Landesvorsitzende Bayern

Schulstart im Freistaat – Für über 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler hat der Unterricht begonnen. Bayerns Spitzenkandidatin Natascha Kohnen dazu: 

„Wir fordern: Keine Klasse über 25 Schülerinnen und Schüler. Zudem brauchen wir mehr Lehrkräfte, um den Unterrichtsausfall zu stoppen. Die sogenannte mobile Reserve ist im Grunde bereits zum Schulanfang ausgeschöpft.“ 

Die Staatsregierung feiere sich nun selbst für neu eingestellte Lehrkräfte. Zur Wahrheit gehöre aber auch dazu, dass in Bayern mittlerweile zweieinhalbtausend Lehrerinnen und Lehrer anderer Schularten an den Grund- und Mittelschulen unterrichteten, um den Bedarf zu decken, so Kohnen: "Es hat nichts mehr mit Qualität zu tun, wenn Mathelehrer Kindern das Lesen und Schreiben beibringen. Dafür sind sie gar nicht ausgebildet. Deshalb fordern wir seit Jahren: Die Lehrerausbildung muss geändert werden, weg von der Schulart." 

 

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