Bamberg. Mit der Einführung einer flächendeckenden Ferienbetreuung, der zusätzlichen Förderung von Schulen, Kitas und Tageseltern, weiteren Mitteln für den Stadtjugendring sowie der erstmaligen Einstellung von Haushaltsmitteln für das von der SPD-Fraktion beantragte Jugendparlament, legt die SPD-Fraktion ihren diesjährigen Haushaltsschwerpunkt auf Kinder, Jugend, Schulen und Familien.
Nachdem immer mehr Menschen in Bamberg, insbesondere in den Ferienzeiten, auf Kinderbetreuung angewiesen sind, haben wir diesen Punkt für die Haushaltsberatungen aufgegriffen. „Neben der flächendeckenden Einführung einer Ferienbetreuung sowie der verstärkten Förderung von Tageseltern, war uns auch die Stärkung der Bamberger Spielplatzlandschaft ein wichtiges Anliegen“, so der finanzpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Heinz Kuntke.
Der SPD-Ortsverein Bamberg-Ost-Gartenstadt-Kramersfeld hat nun, nach Berliner Vorbild, eine Doppelspitze. Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2019 am 21. November, wurden Neuwahlen durchgeführt. Dr. med. Ernst Trebin wurde wieder als Vorsitzender bestätigt, ihm zur Seite steht aber nun mit Marie-Madeleine Eklund eine 25-jährige Politologie-Studentin, die als Fraktionssekretärin der SPD Bamberg schon reichlich Erfahrung mit der Parteipolitik sammeln konnte.
Zu Stellvertretern wurden gewählt Peter Süß und Roswitha Spörl, beide aus Kramersfeld. Weiterhin dem Vorstand blieben erhalten Johannes Miekisch als Schriftführer und Gerald Fenn als Kassenwart, beide der Gartenstadt zuzuordnen.
Jedes Jahr am 25. November findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Auch in Bamberg wird dieser Gedenktag- und Aktionstag genutzt, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Oberbürgermeister Andreas Starke und die Frauenkommission haben heute eine vor dem Bamberger Rathaus am Maxplatz eine „Terre des femme“-Fahne gehisst. Die farbenfrohe Fahne mit der Frauenfigur und dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ symbolisiert ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit.
Wie wichtig es ist, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, belegen aktuelle Zahlen für das Jahr 2018, die das Bundeskriminalamt (BKA) nun veröffentlicht hat.
Rund 114.000 Frauen wurden demnach in Deutschland Opfer von versuchten oder vollendeten Delikten - darunter Mord, Totschlag, Körperverletzung, Bedrohung, sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung durch ihre Partner oder Ex-Partner. 122 Frauen wurden im vergangenen Jahr von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Das bedeutet: an jedem dritten Tag. Mehr als ein Mal pro Stunde wird statistisch gesehen eine Frau durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt.
Nach dem Grundsatz „Betroffene beraten Betroffene“ arbeiten seit dem 1. Januar 2018 die Beratungsstellen der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB). „Deren wertvoller Beitrag zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wird nun dauerhaft finanziert und aufgestockt. Dies hat der Deutsche Bundestag mit dem Angehörigenentlastungsgesetz beschlossen“, verkündet der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz.
„In Bamberg gibt es aktuell zwei unabhängige Beratungsstellen“, erläutert der SPD-Abgeordnete. „Neben dem SkF Bamberg, bietet der Verein Leuchtfeuer diese besondere Beratung an. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Baustein für eine inklusive Gesellschaft. Für alle dort Aktiven sowie Ratsuchenden ist das heute eine gute Nachricht.“
Pünktlich zu Weihnachten bekommt die Stadt Bamberg ein respektables Geschenk: Wie der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) verkündet, beschloss in der Nacht von Donnerstag auf Freitag der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderung der Sanierung des Quartiers „am Neuen Rathaus“ in Bamberg. Der Bund stellt dafür 15 Millionen Euro bereit und ermöglicht damit die Sicherung dieses Kulturdenkmales nationaler Bedeutung.
„Ich freue mich sehr, dass meine Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss nach monatelangem Werben, die Mittel für die Rathaussanierung beschlossen haben. Nach der Förderung von 24 Millionen Euro für die Sanierung von St. Michael ist dies ein weiteres wichtiges Herzensprojekt für meinen Wahlkreis“, so Andreas Schwarz.