Die närrische Zeit naht - und wie zu erwarten will deshalb am Rosenmontag auch StayAwake seine beste Darbietung eines Umzugs probieren. Dass diese unsäglichen Veranstaltungen alles andere als harmlose Clownspaziergänge sind, erkennt man leicht: Seit Monaten werden dort organisierte Neonazis, Holocaustleugner:innen und antisemitische Verschwörungsideolog:innen nicht nur geduldet, sondern sind oft auch Teil der Organisation.
Es hat in den letzten Wochen in und um Bamberg wieder viele Angriffe auf Journalist:innen und Andersdenkende aus den Veranstaltungen heraus gegeben, auch online wird der Ton schärfer. Es zeigt sich deutlich: Das sind keine friedlichen Umzüge, das sind Demonstrationen, auf denen oftmals gewaltbereite Antidemokrat:innen marschieren! Der III. Weg und ein verurteilter Rechtsterrorist sind nur zwei Beispiele dafür.
Nach Gründung der Sozialstiftung 2004 und dem damit verbundenen Betriebsübergang der Beschäftigten vom Klinikum Bamberg und der Nervenklinik St. Getreu in die neu gegründete Tochter Sozialstiftung Bamberg wurde die Regelung der Dienstbefreiung/Arbeitsbefreiung am Faschingsdienst ab 12 Uhr ersatzlos gestrichen.
„Diese Regelung war schon damals nicht richtig und sollte so bald wie möglich wieder geändert werden. Am besten schon ab diesem Jahr“, so Stadtrat Felix Holland.
Aus Sicht der SPD ist es von hervorgehobener Relevanz, dass alle Bürger*innen Bambergs einen gleichberechtigten Zugang zu gesellschaftlichen Treffpunkten haben. Das Bürgerhaus Rosmarinweg, das bereits für viele Menschen einen solcher Treffpunkt darstellt, hat diesbezüglich noch Nachholbedarf. Daher fordert die SPD-Fraktion einen barrierefreien Zugang für das Gebäude. Dabei spielt auch insbesondere eine automatisierte Eingangstür eine wichtige Rolle.
Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung mit den stark steigenden Energiekosten auseinandergesetzt. Der Blick auf die aktuellen Heiz- und Energiekostenabrechnung treibt, nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion, vielen Menschen in Bamberg den Angstschweiß auf die Stirn. "Die aktuellen Nebenkostenabrechnungen mit teilweise hohen Nachforderungen sowie deutlich höheren Abschläge für das laufende Jahr, bringen viele Menschen in eine existenzielle Notlage und führt ihnen immer mehr vor Augen, dass sie mit ihrem vorhandenen Einkommen die ansteigenden Kosten nicht mehr bezahlen können", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinz Kuntke.
Nach Einschätzungen der SPD-Stadtratsfraktion zieht sich die Sorge, durch erhöhte Energiekosten in die Armut zu rutschen, durch die ganze Gesellschaft und hat für viele Mitmenschen bedrohliche Ausmaße angenommen. "Die stark ansteigenden Energiekosten treffen nicht nur ehrenamtliche Vereine, denen das Aus droht, weil sie ihre Heizkosten nicht mehr tragen können. Auch viele Unternehmen und Selbständige in unserer Region leiden darunter, weil sie die Kostensteigerungen nicht im gleichen Umfang an die Kund:innen weitergeben können oder wollen", schildert Klaus Stieringer die Lage.
Für Menschen, die nicht auf einem Friedhof in der Stadt oder Landkreis Bamberg bestattet werden wollen, könnte es in Bamberg schon bald eine Alternative geben. Zumindest wenn es nach dem Willen der SPD Stadtratsfraktion geht. Die SPD Stadtratsfraktion hatte in den Haushaltsberatungen die finanzielle Voraussetzung dafür geschaffen, dass es auch bald einen Bestattungswald in Bamberg geben wird.
"Viele Menschen suchen eine Alternative zur klassischen Beerdigung auf einem Friedhof mit akkuraten Gräberreihen, gepflegten Blumenarrangements, Kapelle, dauerhafter und zeitintensiver Betreuung durch die Angehörigen und hoher Folgekosten. Sie wünschen sich lieber in der Natur beerdigt zu werden, zum Beispiel in einem Bestattungswald. Diesem Wunsch wollen wir mit unserem Antrag nachkommen", erklärt der Fraktionsvorsitzende Heinz Kuntke die Initiative der SPD-Stadtratsfraktion.