SPD Bamberg-Ost: Interessierte Bürger informierten sich über Vorsorgeverfügungen

Veröffentlicht am 14.10.2016 in Senioren

Der Einladung der Arbeiterwohlfahrt Bamberg und der SPD Bamberg sich über die Abfassung von Vorsorgeverfügungen zu informieren, folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. Die Referentin Sonja Wagner, Rechtsanwältin und Berufsbetreuerin aus Pegnitz stellte in dem anderthalbstündigen Vortrag die Vorsorgeverfügungen vor und erläuterte die wichtigsten Vorschriften, die bei der Errichtung eingehalten werden müssen.

So wurden die, je nach Art der übertragenen Befugnisse einzuhaltenden Formvorschriften dargestellt und die Vor- aber auch Nachteile einer Vollmacht erörtert. Wagner betonte, dass zwischen den Beteiligten ein absolutes Vertrauensverhältnis bestehen muss, um die Gefahr des Missbrauchs der Vollmacht gering zu halten.

Nach einer kurzen Pause stellte die Referentin die Patientenverfügung in den Mittelpunkt ihres Vortrages.

Diese sind seit 2009 für den behandelnden Arzt verbindlich, jedoch nur dann, wenn ganz konkrete Aussagen zu Behandlungen, die (nicht) gewünscht werden in den Verfügungen enthalten sind und in welchen Situationen sie Anwendung finden sollen.

Die Zuhörer und Zuhörerinnen verfolgten die Ausführungen interessiert und nutzen angeregt die Möglichkeit selbst Fragen zu stellen. Auch im Anschluss an den Vortrag stand Wagner den Bürgerinnen und Bürger für Gespräche zur Verfügung.

 
 

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